Unsere Schutzhütte

Von Dezember 2019 bis Juni 2020 dauerte die Bauphase unserer Schutzhütte. Die Schutzhütte selber hat die Grundfläche von ca. zwei (sonst eher für Waldkitas üblichen) Bauwagen. Sie befindet sich auf dem Grundstück des Trägervereins, im Töpferweg in Dambeck.

Unsere Schutzhütte wird an zwei Seiten von einer überdachten Terrasse umgeben. An der Vorderseite ist genügend Platz für Kinder und ErzieherInnen, um vor dem Wetter geschützt Mahlzeiten einzunehmen oder sich Aufzuhalten. Von drei Wänden eingerahmt befindet sich an der Seite der Schutzhütte der Bereich mit den Trockentoiletten, dem Waschtisch, sowie einer kleinen Teeküche und Draußen-Garderobe für Matschsachen oder Ähnliches.

Im Innern der Schutzhütte gibt es drei Räume. Der Haupteingang führt direkt in die Garderobe, welche mit kleinen Bänkchen und jeder Menge Stauraum ausgestattet ist. Von hier hat man direkten Blick auf unseren Holzofen, mit dem wir an kalten Tagen die Schutzhütte warm halten.

Durch die Garderobe und nach links gelangt man in den Hauptraum der Hütte. Hier kann bei schlechtem Wetter gegessen und gespielt werden. Außerdem ist hier Stauraum für Kreativ- und Spielmaterialien vorhanden.

Rechts von der Garderobe gelegen befindet sich der Schlafraum mit den Schlafpodesten. Hier finden die Kinder unterhalb und oberhalb der Podeste, auf kleinen Matratzen, Platz für die Mittagsruhe.

Vom Schlafraum führt eine Tür direkt auf die Seite der Terrasse, wo auch Toiletten und Waschtisch zu finden sind.

Der Bau unserer Schutzhütte

Im Dezember 2019 – kurz vor den Weihnachts-Feiertagen ging es tatsächlich los. Das Wetter war mild genug, sodass die Bodenplatte für unsere Schutzhütte gegossen werden konnte.

Dank eines Ingenieurs unseres Vertrauens, unserer tollen Architektin und dem fleißigen Bauunternehmen wurden Bodenproben genommen, Konstruktion mit Statik abgeglichen, der Aushub durchgeführt und die Schalungen für die Bodenplatte, sowie für die Fundamente der Terrasse vorbereitet.

Der große Fahrmischer passte gerade so an den Ästen unserer alten Esche vorbei und die Dezembersonne sorgte für ausreichende Temperaturen. Wir waren froher Dinge und freuten uns, dass die Platte nun über die Feiertage Zeit zum Trocknen hatte.

Im neuen Jahr konnte es dann weitergehen. Das Ständerwerk aus Holz wurde aufgestellt, die Konstruktion, die das Dach trägt, installiert. Und endlich ließ sich erahnen, wie die Schutzhütte auf dem Grundstück wirken würde. Nämlich gar nicht mehr so klein, wie man noch dachte, als man nur die gegossenen Grundplatte sah.

Plötzlich war ein Volumen zu sehen – und das motivierte für die kommende Zeit!

Im Februar wurden Fenster und Türen geliefert und eingebaut. Die Fassade nahm Formen an, das Dach wurde mit Holz, Folie und Kieselsteinen belegt.

Auch im Innenraum gab es Veränderungen zu begucken. Die Außenwände wurden für die Dämmung vorbereitet, Innenwände wurden aufgestellt.

Gleichzeitig fanden einige Erdbewegungen auf dem Grundsück statt. Drainage wurde gelegt, ein Sauberkeitsstreifen um das Gebäude herum angelegt. In den folgenden Wochen würde noch die Einrichtung unserer kleinen Parkplatzfläche, sowie die Verlegung von Strom und Wasserleitung folgen. Anhaltende Nässe machte die Arbeiten zeitweise zu einer schlammigen Angelegenheit.

Im März wurde es trockener. Die matschigen Furchen begannen zu trocknen, und die Schutzhütte bekam ihre Terrasse, ihren Schornstein, und der Innenausbau nahm weiter seinen Lauf.

Außerdem begannen wir mit der Verkleidung der Terrassen-Stirnseite. Dafür schnitten wir HPL-Platten zu, welche wir dann mit einer Unterkonstruktion am Ständerwerk befestigten.

Diese weißen Platten sollten später grundiert und lackiert werden. In die Öffnungen würden Rahmen mit Plexiglas-Fenstern gesetzt werden.

Auch das Grundstück wurde weiter für den Kita-Alltag vorbereitet. Die Gemeindearbeiter brachten uns freundlicherweise einige Weidenäste. Damit fertigten wir einen Zaun an, der Grundstück und den kleinen, anliegenden Tümpel voneinander trennt.

Der April kam sehr plötzlich – und brachte einige unerwartete Ereignisse mitsich. Die Eröffnung unserer Kita verzögerte sich dadurch bis in den Juni.

Dies verschaffte uns natürlich mehr Zeit für die noch zu erledigenden Dinge in und um die Schutzhütte.

Die Innenräume wurden geölt, Strom verlegt, die Trockentoilette, sowie der Waschtisch wurden eingebaut.

Im Mai hieß es dann: Endspurt! Wir rechneten mit einer Eröffnung zum 2. Juni, und legten uns ins Zeug, um für den Termin der Betriebserlaubnis alles so gut wie möglich vorzubereiten.

Die weißen HPL-Platten bekamen Farbigkeit, wir begannen den Gemüsegarten anzulegen, bauten eine kleine Teeküche mit Spüle und Stauraum. Pfosten für den Zaun wurden gesetzt und der Wirtschaftsbereich hinter der Schutzhütte wurde mit Toren und kleinen Zaunstücken abgesperrt.

In der letzten Mai Woche war es dann soweit: Unsere Betriebserlaubnis wurde erteilt – pünktlich zum Kindertag würden wir in die erste Kita-Woche starten.